Fortbildungen

Wie gelingt es, Kinder so zu fesseln, dass sie wissbegierig lernen, eigenständig denken und selbstständig lustvoll bauen, experimentieren, forschen? Abenteuer Lernen e.V. entwickelt Lernmethoden und -konzepte zum entdeckenden Lernen in verschiedenen Fachgebieten. Allen gemeinsam ist: Kinder werden nicht unterrichtet, ihnen wird Raum zum Erwerb der eigenen Kompetenz geboten.

Fachlich bewegen wir uns in den Bereichen Naturwissenschaft, Handwerk und Kunst.

Wir verfolgen grundsätzlich immer einen inklusiven Bildungsansatz. All unsere Angebote stehen unter dem Dach „Bildung für nachhaltige Entwicklung“.

Wir freuen uns auf alle an den Themen interessierte LehrerInnen, SozialpädagogInnen, ErzieherInnen und weitere MultiplikatorInnen!

Vernetzungsworkshop Inklusion für Anbieter von Ferienangeboten für Kinder und Jugendliche

In den Ferien sind Angebote für Kinder und Jugendliche häufig sehr exklusiv. Es gibt Angebote der Behindertenhilfe (z.B. Lebenshilfe), wo sich überwiegend Kinder- und Jugendliche mit Behinderungen anmelden. Ebenso gibt es viele Angebote von Trägern der Jugendhilfe oder anderen Anbietern, bei denen sich überwiegend Kinder und Jugendliche ohne Behinderungen anmelden.

Wir wollen die verschiedenen Anbieter an einen Tisch holen, um sich kennenzulernen, auszutauschen und Möglichkeiten der Kooperation untereinander und Abbau von Barrieren zu diskutieren und herauszuarbeiten.

Die Veranstaltung richtet sich an alle interessierten Träger, die Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche im Bonner Raum anbieten und Interesse haben, ihr Angebot inklusiv (oder inklusiver) zu gestalten.

Veranstaltungsort: Abenteuer Lernen e.V., Siebenmorgenweg 22 („Künstlerhof“ der Tapetenfabrik Beuel), 53229 Bonn

Unsere Räume sind weitgehend barrierefrei. Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wenn Sie besondere Bedarfe haben.

Ansprechpartnerin: Ruth Dobrindt, Telefon 0228 - 442903

Die Veranstaltung ist kostenfrei!

Vernetzungsworkshop Inklusion für Anbieter von Ferienangeboten für Kinder und Jugendliche

Inklusion konkret 17: Zum pädagogischen Umgang mit Kindern und Jugendlichen mit Autismus: Hintergründe und Praxis

(Grundseminar – Wiederholungstermin)

Autismus-Spektrum-Störungen stellen eine umfassende Beeinträchtigung der Gesamtentwicklung von Kindern und Jugendlichen dar. In deren Zentrum stehen immer soziale Interaktions- und Kommunikationsstörungen. Begleitend kommen oft zahlreiche Besonderheiten im Verhalten hinzu. Dabei ist die Bandbreite der Syndrom Ausprägung individuell. Der Alltag stellen dabei betroffene Kinder und Ihre Betreuer und Bezugspersonen vor besondere Herausforderungen. „Typische“ Verhaltensweisen Betroffener werden besprochen und durch die Vorstellung aktueller Erklärungsansätze die Gründe für diese Verhaltensweisen nachvollziehbar gemacht. Prinzipien eines unterstützenden und förderlichen Umgangs sollen aufgezeigt werden. Strategien zur Prävention von problematischem Verhalten werden vorgestellt.

Inhalt:

  • Neuropsychologische Erklärungsmodelle für das individuelle Symptombild
  • Auswirkungen auf den Alltag
  • Individuelle Fragestellungen

Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierte, insbesondere an pädagogische Fachkräfte aus der offenen Kinder- und Jugendarbeit, OGS, Kindergärten, Schulen und anderen Einrichtungen.

Referent: Sascha Knorr (Diplom Heilpädagoge, Autismus TherapieZentrum Bonn)

Inklusion konkret 17: Zum pädagogischen Umgang mit Kindern und Jugendlichen mit Autismus: Hintergründe und Praxis (Grundseminar – Wiederholungstermin)

Inklusion konkret XV: Basisseminar: Wie arbeite ich in inklusiven Kinder- und Jugendgruppen?

Sie arbeiten mit einer inklusiven Kinder- und/oder Jugendgruppe und brauchen Tipps und Anregungen zum pädagogischen Umgang, zur Organisation oder zur Finanzierung? Oder sie wollen sich auf den Weg machen ihre Arbeit mit Kindern und Jugendlichen inklusiv oder inklusiver zu gestalten?

In dieser Fortbildung werden vor allem außerschulische Angebote (einschließlich OGS) beleuchtet.

Es geht darum, die einfachen, kleinen Dinge wahrzunehmen, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen mit besonderen Bedarfen blockieren. Und zu lernen, was jede/r tun kann, um Inklusion zu ermöglichen. Es gibt praktische Arbeitshilfen für die Organisation, Bewerbung und pädagogische Durchführung, die auf dem Weg für mehr Teilhabe hilfreich sind. Ebenso werden Möglichkeiten der Finanzierung aufgezeigt.

Ein Vorwissen über Inklusion ist nicht notwendig, wohl aber die Bereitschaft oder der Wunsch, sich auf den Weg in Richtung Inklusion zu machen.

Die Veranstaltung ist praxisorientiert und bietet neben dem Fachinput, Möglichkeiten zum Austausch.

Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierte, insbesondere an pädagogische Fachkräfte aus der offenen Kinder- und Jugendarbeit, OGS, Kindergärten, Schulen und anderen Einrichtungen.

Referentin: Anne Skribbe (INBECO, Servicestelle für Inklusion in der Freizeit, Bergisch Gladbach)

Inklusion konkret XV: Basisseminar Wie arbeite ich in inklusiven Kinder- und Jugendgruppen?

Energie macht, dass was passiert - Eine Fortbildung für SozialpädagogInnen, LehrerInnen und andere MultiplikatorInnen (SEK1)

Energie geht niemals verloren - sie wird uns von der Sonne geliefert, dann immer wieder umgewandelt und entschwindet schließlich im Weltall. Bevor dies jedoch geschieht, streitet sich darum die Menschheit.

In dieser Fortbildung zeigen wir, wie das hochaktuelle Thema "Energie" umfassend praxisnah und experimentell mit Schülerinnen und Schülern der SEK 1 aufbereitet werden kann. Wir experimentieren mit der Energie aus Batterien, Wind und Sonne, Vergleichen nachwachsende und fossile Energieformen und ermitteln den Energiegehalt einer Walnuss. Ziel ist es, dass die Schülerinnen und Schüler eine eigene Einschätzung zu "Energie" entwickeln und Vor- und Nachteile fossiler und regenerativer Energieträger abschätzen können.

Fortbildung - Energie macht, dass was passiert

Alles über Schokolade - eine praxisorientierte Fortbildung für MultiplikatorInnen der BNE

Unser Planet muss genügend Ressourcen und Lebensräume für alle, auch für unsere Kinder und deren Kinder bereithalten. Damit dies gelingt, müssen Menschen befähigt werden, gut und verantwortungsbewusst mit Rohstoffen, Ökosystemen und Mitmenschen umzugehen.

Dies ist Ziel einer „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE). Wie aber kann das gelingen? Wie können wir junge Menschen motivieren, sich mit solchen komplexen, zukunftsweisenden Themen auseinanderzusetzen? „Schokolade“ ist hervorragend geeignet, um mit Schülerinnen und Schülern in das Thema „Nachhaltigkeit“ und „Nachhaltige Entwicklung“ einzusteigen.

Bei der Fortbildung erlernen die TeilnehmerInnen viele Moderationsmethoden und Teamspiele, mit denen junge Leute in einen spannenden gesellschaftspolitischen Dialog eingebunden werden können. Auf aktive Art und Weise wird der Begriff „Nachhaltige Entwicklung“ verständlich und lebendig.

Mit Materialien und Filmen wird der Produktionsweg der Schokolade von Anbau über Transport, Verarbeitung und Vermarktung erarbeitet. Schließlich geht es aber auch darum, selbst Schokolade aus den Rohstoffen Kakaobohnen und Rohrzucker herzustellen. Die Klippen bei der Produktion von Schokoladen können so entdeckt werden.

Wir hoffen auf viele faire und leckere Produkte!

Alles über Schokolade - eine praxisorientierte Fortbildung